Lupinenanbauer

GÜTER BROOK UND CHRISTENFELD

 

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Die Güter Brook und Christinenfeld liegen im „Klützer Winkel“, einem Landstrich im äußersten Nordwesten Mecklenburg-Vorpommerns und werden von Geschäftsführer Ulrich Bosch und seinem Team bewirtschaftet. Die Gegend ist bekannt für ihre leicht hügeligen ertragreichen Ackerböden und das gesunde Küstenklima. Die von Hecken und Alleen umsäumten Felder reichen bis an die Ostsee. Beide Güter sind bio-zertifiziert und werden nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus bewirtschaftet, was den vollständigen Verzicht auf künstliche Stickstoffdünger und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel bedeutet. Die Güter Brook und Christinenfeld umfassen 1400 ha Ackerland, 65 ha Dauergrünland, 40 ha Wald.

 

LupinenanbauerDas maritime Klima mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 550-600 mm und der leicht kupierte sandige Lehmboden (~55 Bodenpunkte) sind die Basis für diesen ertragreichen Standort. Zur Bodenfruchtbarkeit tragen Rotklee und Kleegras sowie Zwischenfrüchte wie Weißklee, Ackerbohnen, Wicken und Senf entscheidend bei, so dass die Hauptfrüchte Weizen, Hafer, Roggen, Dinkel, Triticale, Erbsen, Raps, Lupinen und Mais unter guten Bedingungen wachsen können.

 

Es wird mit großer Sorgfalt darauf geachtet, dass in der Fruchtfolge mindestens 30% Leguminosen angebaut werden, damit dem Boden der für qualitativ hochwertiges Getreide erforderliche Stickstoff zugeführt wird. Güter Brook und Christenfelde sind Mitglied im Biopark-Verband und verpflichten sich, die hohen Verbandsanforderungen zu erfüllen. Dies wird regelmäßig durch ein unabhängiges Institut kontrolliert.

 

GUT FRIEDENFELDE

 

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Das Bioland-Gut Friedenfelde liegt inmitten der Uckermark im Bundesland Brandenburg. Im Zusammenschluss mit anderen Betrieben werden in dieser seenreichen, herrlichen Naturlandschaft 3.500 Hektar Landfläche nach biologischen Richtlinien bewirtschaftet, die zum Biophärenreservat Schorfheide-Chorin zählen.

 

Mit Konstantin Birr hat die weiße Lupine offenbar den richtigen Fachmann gefunden. Leise und ohne großes Aufsehen erzielte der landwitschaftlich Betriebswirt von Gut Friedenfelde im 4. Anbaujahr gute Speisequalitäten mit wiederholt hohen Proteingehalten um 40 % der TM. Bei der weißen Lupine – einer Sommerung mit langsamen Jugendwachstum – setzt er anbautechnisch u.a. auf Untersaaten um die Pflanze vor starker Verunkrautung zu schützen.

 

GUT KLEPELSHAGEN

 

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Das landwirtschaftliche Gut liegt im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns, gehört zur deutschen Wildtier Stiftung und wird nach Bioland-Richtlinien bewirtschaftet.

 

Peter Stucker, der landwirtschaftliche Leiter des Gutes, baut im 3. Jahr die weiße Biolupine an. In einer landschaftlich herrlichen Gegend der nördlichen Uckermark auf eher mageren Böden kann sich die weiße Lupine ebenfalls wohlfühlen. Nicht nur das Unkraut bedrängt die Süßlupine. Auch das Wild schätzt die Süßlupine überaus. Im Erntejahr 2015 fand die Ernte witterungs- und reifebedingt erst im Spätherbst statt, was die Qualitäten aber nicht negativ beeinträchtigte. Die Lupinenbohnen wurden in den Hülsen gut geschützt.

 

JAN WITTENBERG

 

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Der Bioland-Betrieb unter der Leitung von Jan Wittenberg im niedersächsischen Mahlerten nahe Hildesheim, wirtschaftet seit 1998 pfluglos und baut im 3. Jahr die weiße Lupine in ökologischer Landwirtschaft an. Neben den Lupinen stehen auf den Flächen auch Sojabohnen. Diese werden für Tiernahrung zu Sojakuchen verarbeitet. Die Lupine gedeiht am Rande der Hildesheimer Börde dank guter Bodenbonitäten ertragreich. Auch das Beikraut wächst vielfältig und stellt eine reiche Nahrungsquelle für Bienen und Insekten dar.

 

Mit aufgetüftelter Pflegetechnik werden die Lupinenflächen im Frühjahr mehrfach gestriegelt. Hartnäckige Disteln werden auch mal per Hand gehackt oder gezogen. Der langen Trockenheit im Jahr 2015 zum Trotz gab es eine gute Lupinenqualität. Dennoch wurden über die Feinreinigung mehr als 20% aussortiert, die im Bio-Futterbereich vermarktet wurden. Auch dort sind die eiweißreichen Feldfrüchte aus Deutschland stark nachgefragt.